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Portrait

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Zwischen Erfahrung und Essenz

 

Was mich wirklich geprägt hat, steht in keinem Diplom.

Nicht meine Ausbildungen.
Nicht die Stationen meines Weges.
Sondern die leisen, oft unbequemen Erfahrungen dazwischen.

Raum für das,
was lange keinen hatte

Mein Weg war nicht schwierig, weil ich schwierig war.
Er war schwierig, weil meine Sensibilität keinen Raum hatte.

Ich fühlte früh, was unausgesprochen im Raum stand.
Ich nahm Stimmungen wahr, die niemand benannte.
Und ich verstand lange nicht, warum mich das so tief berührte.

Es hinterliess Leere.
Distanz.
Ein Gefühl von Verlorenheit.

Heute weiss ich:
Wenn Sensibilität keinen Halt findet, wird der Körper eng.
Wenn echte Bindung fehlt, wird das Leben leiser, matter, ferner.
Und was uns einst gespiegelt wurde, wird oft zu der Stimme,
mit der wir heute mit uns selbst sprechen.

Doch nichts davon ist endgültig.

Unser Nervensystem bleibt lernfähig.
Unser Herz auch.

Heute bin ich eine sensible Gefährtin.
Ich sehe dich nicht nur in deiner Geschichte, sondern in deinem Zwischenraum.
Dort, wo du vielleicht selbst schon aufgehört hast hinzuschauen.

Es ist der Weg zurück zu dir.

Echtheit vor Perfektion

 

Meine tiefste Liebe gilt der Schönheit.
Der Kreativität.
Und der Imperfektion.

Mensch sein bedeutet nicht, perfekt zu sein –
sondern echt.

Echtheit macht uns verletzlich.
Durchlässig.
Fühlbar.

In der Poesie ist es genauso.
Je perfekter etwas sein will, desto lebloser wird es.
Erst die Ecken, die Brüche, das Ungeplante machen es lebendig.

Ich schreibe.
Ich gestalte.
Ich fühle.

Mal klar, mal tastend.
Mal kraftvoll, mal leise.

Mit jedem Text und jedem Bild verstehe ich mich – und uns – ein Stück tiefer.

Meine Worte teile ich auf meinen Kanälen.
Nicht, um zu überzeugen.
Sondern um Verbindung zu öffnen.

Vielleicht erkennst du dich in ihnen wieder.

Verwandlung im Nicht-Wissen

 

Alchemie bedeutet Verwandlung.
Von Blei zu Gold.
Von Enge zu Weite.
Von Schutz zu Vertrauen.

Ich habe mich schon immer zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt bewegt.
Zwischen dem, was gesagt wird –
und dem, was darunter mitschwingt.

In meiner Arbeit bedeutet das:
Ich lasse Wissen los.
Ich lasse Konzepte los.
Und vertraue dem, was im Moment entstehen will.

Ein Prozess ist nicht planbar.
Er ist nur begleitbar.

Das verlangt Mut.
Und die Bereitschaft, Unsicherheit nicht als Schwäche zu sehen,
sondern als Tor.

Je mehr ich Nicht-Wissen zulassen kann,
desto stabiler wird mein innerer Boden.

Und genau dort geschieht die leise Magie:
Etwas Neues beginnt zu wachsen –
nicht, weil wir es kontrollieren,
sondern weil wir es erlauben.

In meiner Begleitung verbinde ich Sensibilität,

Kreativität und alchemistische Prozessarbeit.
Ich öffne einen Raum, in dem du nichts werden musst –
sondern wieder werden darfst, was du längst bist.

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